Feuerwehr Heidenheim

Ich und Feuerwehr:

Ab welchem Alter kann ich mitmachen:
Von 10 Jahren bis 65 plus.
Der Dienst bei der Feuerwehr kann von jeder Person, die das 17. Lebensjahr vollendet hat, geleistet werden. Jugendliche vom 10. bis 17. Lebensjahr können zuvor bereits in einer Jugendfeuerwehr auf den aktiven Dienst vorbereitet werden.

   
Jedes Geschlecht und jede Herkunft
Am Feuerwehrdienst kann jede Person teilnehmen, die gesundheitlich und geistig dazu in der Lage ist. Es gibt keine Einschränkung auf Grund des Geschlechts oder der Herkunft - im Gegenteil, wir begrüßen herzlich alle Frauen und Migranten, die mitmachen wollen.

 

Gibt es Voraussetzungen:
Da beim Feuerwehrdienst Menschen und Tiere in Notlagen schnell geholfen werden muss, ist eine gesundheitliche Eignung Voraussetzung. Dies wird in einer medizinischen Untersuchung von einem fachkundigen Mediziner für die Feuerwehr anonym durchgeführt. Bei dieser standardisierten Gesundheitsuntersuchung G26  werden die körperliche Belastung (EKG), ein Lungenfunktionstest, Seh- und Hörtest, sowie ein Blut- und Urintest durchgeführt. Die Feuerwehr bekommt nur mitgeteilt ob bestanden, mit Einschränkungen bestanden oder nicht bestanden. Gleichzeitig muss die deutsche Sprache gesprochen und verstanden werden können. Da nur auf den Einsatzdienst entsprechend vorbereitete Kräfte adäquat helfen können, muss die Bereitschaft da sein die Grundlehrgänge zu besuchen. Diese bestehen aus einer Grundausbildung, einem Erste Hilfe Training Feuerwehr, einem Sprechfunkerlehrgang und einem Atemschutzlehrgang.
Von Vorteil sind zusätzlich Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Gemeinschaftssinn, Zuverlässigkeit und Tatkraft

 
Vereinbarkeit mit Beruf & Familie
Der Feuerwehrdienst ist freiwillig und ehrenamtlich. Grundsätzlich ist er sehr gut mit Familie und auch mit dem Berufsleben vereinbar. Gesondert muss dies jedoch in den drei Kathegorien Einsatz, Übung und Kameradschaft betrachtet werden:

   
Übungen:
Die Übungen finden meist zweiwöchentlich statt, wobei es je nach Funktion mehr Übungsdienste sein können. Diese sind planbar und werden in den Abendstunden abgehalten.

 
Einsätze:
Notfälle sind nicht planbar und stellen daher auch die größte Herausforderung an Famile und Beruf dar. Alle Mitglieder der Wehr leisten unbezahlten Dienst an ihren Mitmenschen. Und zwar Tag und Nacht, sowohl während ihrer Arbeitszeit als auch in der Freizeit.
Jedoch gibt es verschiedene Alarmschleifen die bei den verschiedenen Einsatzstichworten je nach Kräftebedarf gerufen werden. Eine Einteilung nach Verfügbarkeit unter Tags oder nach gerader/ungerader Woche ist möglich. Da uns bewusst ist, dass nicht jeder immer verfügbar sein kann, wird ein etwas höherer Kräfteschlüssel alarmiert um den Bedarf Aufgabenorientiert zu gewährleisten.
Die Feuerwehrleute müssen nach dem Feuerwehrgesetz von ihrem jeweiligen Arbeitgeber freigestellt werden, der wiederum kann den Verdienstausfall bei der Gemeinde geltend machen. Kann ein Arbeitnehmer auf Grund ebenfalls sehr wichtiger beruflicher Gegebenheiten (Produktionsstraße würde ansonsten still stehen, etc.) an einem Einsatz nicht teilnehmen, muss er dies auch nicht.

   

Kameradschaft:
Die Feuerwehr führt viele und unterschiedliche kameradschaftliche Aktivitäten durch. Dies ist uns auch wichtig, denn nur wer sich kennt, kann auch gut in einer Ernstsituation zusammen helfen. Alle diese Aktivitäten sind langfristig planbar und eine Teilnahme ist freiwillig. Viele Aktivitäten werden auch gemeinsam mit der Familie durchgeführt. So sind dies beispielsweise Jahresausflug, Kameradschaftsabend, Kinderweihnacht, Feuerwehrfest, etc.

 
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